Ki statt selber denken!?

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Ki statt selber denken!….? Manuel Bohn / 9. Dezember 2025 / Allgemein Kennst du das auch…Es wär gerade so verlockend, die KI zu nutzen um einen Artikel zu schreiben. Aber ich widerstehe – vorsätzlich! Nicht, weil ich die KI nicht zu schätzen wüsste, sondern weil ich sie für die Recherche zu diesem Artikel befragt habe. Ich find diese sprechenden Assistenten sogar sehr praktisch – wirkliche Zeitsparer manchmal – so viel einfacher geht alles, seit es den GPT gibt. Vielleicht auch zu einfach… Ich hab mir gedacht: “frag mal deinen GPT, was dir das selbst Denken und selbst Schreiben für Vorteile bringen könnte.” Die Antwort des GPT: “Hier ist die reine Liste der positiven Effekte vom selber Denken – kurz, klar, ohne Erklärungen: Stärkere Neuroplastizität Tiefere Gedächtnisbildung Bessere Konzentrationsfähigkeit Längere Aufmerksamkeitsspanne Stärkung der exekutiven Funktionen Höhere Problemlösekompetenz Bessere Transferleistung Kreativeres Denken Stärkeres assoziatives Denken Höhere Frustrationstoleranz Mehr mentale Ausdauer Bessere Entscheidungsfähigkeit Höhere kognitive Flexibilität Klarere innere Struktur Stärkeres Selbstwirksamkeitserleben Stabilere Identität Mehr intrinsische Motivation Tieferes Verständnis statt Oberflächenwissen Nachhaltigeres Lernen Bessere Sprachentwicklung Stärkeres Abstraktionsvermögen Feinere Metakognition Größere geistige Unabhängigkeit” Wow – was die KI alles drueber weiss, was mir das selber Denken bringen koennte. Spannenderweise sind das alles Dinge, die ich gerne können und in meinem Leben behalten will und da liegt wohl auch der Schlüssel.Wie schon das Auto, der Fernseher, die Heizungsthermostate und die Supermärkte davor, bringt diese neue Technologie wiedermal die scheinbare Erleichterung ins Leben – alles geht schneller, ist umfassender beantwortet und der Wahrheit einen Schritt näher – weniger Fehler. Aber seit dem Autofahren brauchen wir nicht mehr so viel gehen, seit den Supermärkten nicht mehr feilschen oder gar selbst ernten, seit den Thermostaten nicht mehr den Körper von Innen erwärmen und ich wage zu behaupten, auch die KI könnte unsere Komfortzone von innen heraus verkleinern…also mehr Komfort durch größere Abhängigkeiten. Ist das schlecht? Nein – Gelenke und Muskeln zu erhalten kostet ja auch viel Energie, also ist das Auto und der Supermarkt “ja eh gut”. Aber das was wir alle wollen sollten wir nicht vergessen: Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Freiheit, Selbstbestimmtheit…vielleicht spielen da auch andere Faktoren mit als ein großes Haus und ein selbst fahrendes Auto… Vor Kurzem habe ich in einem Interview mit Longevity (=Langlebigkeit) Experten und Buchautor Peter Attia einen spannenden Gedanken aufgeschnappt. Mach dir eine Liste der Dinge, die du in deinen letzten zehn Jahren noch können willst Was müsstest du täglich/regelmäßig tun um diese Fähigkeiten zu behalten mach dir bewusst: du musst die Übung nicht lieben, aber du wirst die Qualität lieben, die dir diese Fähigkeiten bringen In diesem Sinn ist der Schritt zurück manchmal auch ein wichtiger Schritt nach vorne – wir lernen, das Überangebot an Möglichkeiten zu navigieren um unsere eigenen Freiheiten und Möglichkeiten zu erhalten. Hier ein Quick-Win für dich: nutz die Weihnachtszeit um deiner Freundin/deinem besten Freund oder irgendjemandem, an den du gerade denkst, einen echten, wohlüberlegten und ausführlich formulierten Brief zu schreiben. MIT DER HAND! Die simple Message dahinter: Langsamkeit spart Zeit! Was zählt ist nicht, schneller am Ende anzukommen sondern die Qualität mit der du deine Lebenszeit füllst! Und wenn dir niemand einfällt, schick den Brief an mich, ich freu mich und schreib bestimmt zurück! Tags dieses Beitrags : This post , No term , Example only Share : Team FAQs Kontakt Blog Facebook-f Icon-instagram-1 Linkedin Copyright © 2025 Humanimal Datenschutzerklärung Impressum

Feuer!

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Feuer! Manuel Bohn / 7. August 2025 / Flow Lehn dich zurück und mach es dir bequem, ich will dir eine Geschichte erzählen… Vor Jahren sah ich ein YouTube Video in dem ein Mann mit einem primitiven FeuerbohrSet ein Reibungsfeuer entfacht.   Und so hat alles begonnen… Plötzlich war ich inspiriert und wollte das auch mal ausprobieren. Ich ging in den Wald und begann, nach passenden Hölzern zu suchen. Aber was sind passende Hölzer? Dick oder dünn? Wie lange müssen sie sein? Wie trocken? Wie hart? Eine Kaskade von Fragen wurde losgelöst. Ich begann zu experimentieren, schnitzte und bastelte mir mein erstes Feuerbohrer-Set und startete meinen ersten Versuch. Wie soll das denn funktionieren? Fühlt sich nicht richtig an? Boah ist das anstrengend…am Video hat das um vieles leichter ausgesehen. Ich war überrascht, wie schwierig und kompliziert es sich anspürte. Ungeachtet der Anstrengung war ich so fasziniert von dem Gedanken und dem Wissen, dass das möglich ist, dass ich weiter und weiter versuchte, korrigierte, bastelte, versuchte. Tagelang lies mich das nicht los. Eines Tages erzählte ich meinem Bruder davon. Auch er wurde inspiriert und begann herumzuprobieren. In den Wochen darauf waren wir beide wie besessen von dem Gedanken, dieses “Feuermachen” zu lernen. Wir tauschten uns aus, schickten uns kleine Erfolgsmeldungen: es hat geraucht! es hat schon gequalmt! Aber es wollte nicht und nicht klappen. Wie zwei begeisterte Kinder waren wir – beide eigentlich knapp 30. Nach wochenlangem hin und her gingen wir dann eines Tages bei einem Spaziergang im Süden Wiens in eine Höhle. Es war ein kalter windiger Wintertag. Leichter Eisregen. Natürlich hatten wir auch beide unser Feuerbohrerset dabei. Also begannen wir wieder mit unserem Spiel. Aber diesmal war etwas anders. Wir waren zu zweit. Wir waren ein Team quasi. Wir halfen uns gegenseitig, gaben uns Tipps. Korrigierten den Winkel von der Hand oder unterstützten beim Ermüden. Immer wenn der eine ermüdete und nicht mehr konnte, begann der Andere zu motivieren, übernahm dann und so wechselten wir hin und her. Es rauchte… Es qualmte… Wir wurden aufgeregter…schneller…hektischer “Weiter! Komm schon! Es raucht…weiter!” Aber wir konnte nicht mehr und stoppten. Setzten uns zurück. Der Qualm war weg. Doch da: ein dünner Rauchfaden zeigte sich. Wir lehnten uns heran. Der Geruch stieg uns beißend in die Nase. Wir schauten ganz genau hin. Und da sahen wir einen winzigen Glutpunkt im Abrieb des Feuerbohrers. Wie aufgehetzt – aufgeregt und ausgepumpt nahmen wir das (vorbereitete!) Zundernest und leerten ganz vorsichtig zittrig dieses Pünktchen Glut ins Nest.   Wieder nichts – wir trauten uns kaum zu Atmen Doch es begann wieder ganz leicht zu rauchen Es wurde stärker Und dann plötzlich entfachte sich das trockene Zunderbündel mit Feuer! Wir haben Feuer gemacht! Die Freude und die Begeisterung nach all den Mühen war ungehalten. Ich werde diesen Moment mein Leben lang mit mir tragen. Die gemeinsame Freude und die Faszination! Mir kamen fast die Tränen. Bis heute – mehr als 10 Jahre später – bin ich begeistert von dieser Geschichte. Inzwischen hab ich viele Menschen dabei beobachtet und begleitet, wie sie ihr erstes eigenes Feuer auf diese Art bohren. Und die Magie ist unverändert. Obwohl niemand von uns diese primitive Methode mehr braucht. Aber sie ist magisch – sie verbindet uns mit unserem Feuerhüter-Dasein als Menschen. Seit mindestens 300.000 Jahren. Aber immer neue Funde lassen eine noch viel längere Symbiose vermuten…es gibt Feuerstellen, die über 1 Mio. Jahre alt sind.   1.000.000 Mio Jahre. Das sind etwa 76.000 Menschengenerationen. 76.000 Menschengenerationen lang gemeinsam am Feuer! Wir Menschen sind mit dem Feuer verbunden. Nicht nur weil wir die einzige Spezies sind, die Feuer hüten und scheinbar willkürlich kontrollieren können. Vielleicht hat uns das Feuer auch zu dem gemacht was wir sind. Was hat sich durch das Hüten des Feuers verändert – verglichen mit der Zeit ohne Feuerhüten? Plötzlich gab es einen Platz, der uns ein höchstmaß an Sicherheit und Komfort bieten konnte. Ein Platz, um den wir uns versammeln konnten und zu dem wir wieder und wieder zurückkehren konnten. Ein Anker für unsere Aufmerksamkeit – wir konnten wegwandern und dennoch das Bewusstsein bei diesem Ort halten. Wir begannen, zu wandern UM diesen Ort zu halten – ihn mit Holz zu versorgen um das Feuer am Leben zu halten. Was wenn das ein Teil unseres Wesenskerns wurde – die Fähigkeit, ein Ziel im Auge zu behalten, dass abstrakt ist – nicht mit den Sinnen wahrnehmbar ist auch heute Teil jeder guten Performance-Coaching Session. Die Fähigkeit, einen Fokuspunkt im Blick zu halten und sich nicht ablenken zu lassen, wie wir es fast universell bei Menschen vor Adventkränzen, Lagerfeuern oder Kerzen im Dunklen sehen können (oder auch den künstlichen Feuern in unseren Hosentaschen), ist magisch anziehend und Teil jeder guten Meditationssession. Geschichten zu erzählen und guten Geschichten aufmerksam zu lauschen ist für 76.000! Generationen Teil unserer Überlebensstrategie gewesen. So haben wir gelernt, was wir Einzeln nie erfahren konnten. So hat sich unsere Weltverständnis exponentiell beschleunigt. Und auch heute gibt’s immer mehr Evidenz dafür, dass wir durch Narrative um bis zu 70% mehr Information behalten als durch bloße Fakten. Und wenn wir schon dabei sind: Selbst in der griechischen Mythologie ist Mensch und Feuer untrennbar verbunden durch die Geschichte von Prometheus (der Vorausschauende) der die Menschen miterschaffen und gelehrt hat…schon spannend, das grade der Kerl das Feuer zu uns gebracht haben soll. Feuer geht tief hinein in unseren Wesenskern. Feuer inspiriert Wir entfachen Inspiration Sehen das Feuer in den Augen wir haben das Feuer verloren Wir brennen für eine Sache schätzen Menschliche Wärme Auch biochemisch sind wir in jeder Zelle Feuer: Feuer ist Oxitation – Beim Verbrennen verbindet sich Kohlenstoff mit Sauerstoff. Wie war das nochmal mit der Zelle und den Mitochondrien? Ist Feuer immer noch wichtig für unsere Gesundheit? JA Infrarotstrahlung im Feuer ist gesundheitsfördernd Das rote Lichtspektrum des Feuers (v.a. abends) ist gesundheitsfördernd Achtsamkeitstraining Konzentration in die Flammen – ist gesundheitsfördernd Geschichten empatisch hören ist gesundheitsfördernd Die eigenen Erlebnisse zu teilen ist gesundheitsfördernd Sich auf den Boden zu setzen und wieder aufzustehen ist gesundheitsfördernd Ressourcenschonendes verhalten ist gesundheitsfördernd

face your fears

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face your fears Manuel Bohn / 28. Juli 2025 / Allgemein In einer kalten Winternacht (ja – ein paar davon gibt’s manchmal noch) bittet mich meine Tochter, sie in den Wald zu begleiten. Sie fährt im Auto noch auf Sitzerhöhungen und schläft häufig in unserem Bett weil sie sich nachts fürchtet. Es ist ein nebliger, beißend frostiger und windiger Tag – nicht gerade das Wetter, das einen aus dem gemütlichen Wohnzimmer lockt. Aber ich folge ihrer Bitte, in dem Wunsch, mit ihr Verbindung aufzubauen und ihre Neugier zu unterstützen – natürlich – ich will ja ein guter Vater sein. Angst und Wachstum – Was kinder nicht wissen… In einer kalten Winternacht (ja – ein paar davon gibt’s manchmal noch) bittet mich meine Tochter, sie in den Wald zu begleiten. Sie fährt im Auto noch auf Sitzerhöhungen und schläft häufig in unserem Bett weil sie sich nachts fürchtet. Es ist ein nebliger, beißend frostiger und windiger Tag – nicht gerade das Wetter, das einen aus dem gemütlichen Wohnzimmer lockt. Aber ich folge ihrer Bitte, in dem Wunsch, mit ihr Verbindung aufzubauen und ihre Neugier zu unterstützen – natürlich – ich will ja ein guter Vater sein. Wir packen uns warm ein und gehen raus zum Waldrand, einige hundert Meter vom Haus entfernt. Weg von den Lichtern immer Richtung Dunkelheit. Der Ort, in dem wir wohnen ist inzwischen schon vom Nebel hinter uns verschlungen. Mir ist kalt und ich ziehe die Schultern hoch – als ob das irgendwas wärmer machen würde. Wir gehen still zwischen den Bäumen hindurch – ein paar Schritte voneinander entfernt. Komisch irgendwie, hier heraussen, so weit weg vom schützenden zuhause. Besonders mit einem Kind fühlt es sich noch gefährlicher an. Eigentlich ist es ein lichter Wald, hohe Nadelbäume, die im dunkeln aussehen wie stumme Wächter. Nach dem letzten Sturm wurden einige gefallene Fichten entfernt, jetzt wirkt der Wald schutzloser, exponierter, gerade jetzt sogar bedrohlich auf mich. Ich bin hellwach und meine Aufmerksamkeit ist bei meiner Tochter. Ich versuche, ihr diese Erfahrung zu lassen ohne sie zu beeinflussen oder ihr dabei im Weg zu sein.   Wir gehen zwischen den Bäumen durch. Dann bleibt sie stehen. Dichter Nebel. Stille. Dunkelheit. Nach einer scheinbar endlosen Zeit höre ich eine zaghafte und zittrige Stimme: „Papa, ich hab Angst!“ Endlich! Der Superheld in mir erwacht und denkt: „Keine Angst! Ich werde dich retten und mich ganz heldenhaft benehmen!” oder so ähnlich… Aber ich reagiere nicht. Ich rette sie nicht heroisch aus dieser Dunkelheit und versuchte nicht, ihre Angst zu besänftigen. Kein “keine Angst, sind nur Bäume” oder “soll ich dich nach Hause bringen” verlässt meine Lippen. Ich gehe nicht einmal zu ihr, um sie zu trösten. In diesem Moment stehe ich einfach nur da und lasse ihr die Bühne – darf einfach nur beobachten. Diesmal ziehe ich die Aufmerksamkeit nicht auf mich sondern bleibe bei ihr. Ich weiß, sie würde Schutz suchen, wenn sie das will – oder sagen, dass sie nach Hause will. Aber das tut sie nicht. Sie steht einfach da, ein paar Meter von mir entfernt.   Sie lauscht.   Steht da mit ihrer Angst – mit den Bildern, die ihre Fantasie in diesen dunklen Wald projiziert. Sie sieht die Bewegungen, die sie zwischen den Bäumen vermutet. Hört Geräusche von was weiß ich was für Kreaturen. Wow! “Ganz schön mutig”, denkt mein – von viel zu vielen Fernsehbildern konditioniertes – Hirn. Vielleicht bin das nur ich,aber: Ich bin Ende dreißig und sehe da ganz schön viele schreckliche Wesen im Dunklen hinter den Bäumen. Natürlich gibt es Angst an diesem Ort. Ich spüre sie ja selbst, wenn ich ganz ehrlich bin. Wahrscheinlich spürt sie auch der Fuchs oder der Hase oder jedes andere Tier, das in dem Moment da draußen sitzt. Angst musst an diesem Ort sein. Es würde sich ja auch völlig falsch anfühlen, wenn sie nicht dabei wäre. Eigentlich wärs ne Themenverfehlung wenn man da stünde und sagt:”Hui, wie kuschelig es hier ist!” Aber anstatt das zu tun, was meine Konditionierung, mein Impuls mir sagte: sie zu “retten”, abzulenken, zu trösten – hatte ich in dem Moment das Glück zu sehen, wie man als Kind mit Angst umzugehen lernen kann: Ich beobachte, wie dieses quasi schutzlose kleine Menschenwesen ihrer eigenen Angst mit dem Mut einer Bärin begegnet. Sie unternimmt nichts, flüchtet nicht, lenkt sich nicht ab sondern horcht. Sie hat Angst – aber sie leidet nicht darunter! In diesem Moment wird mir bewusst, wie erstaunlich es ist, Angst einfach als ein weiteres Gefühl zu sehen. Wie Leiden oder Vermeidung uns davon abhalten, diese Energie im Körper wirklich zu verarbeiten. Natürlich gibt es Angst an diesem Ort. Es ist DER Ort für Angst. Selbst ich fühlte mich dort nicht wohl. Aber letztendlich – ist es nur Angst. Wie sehr wir uns selbst konditionieren, die Ängste aus unserem Leben zu verbannen. Ihnen auszuweichen, die Auslöser zu vermeiden. Ist ja viel bequemer so. päter – auf unserem Rückweg – wirkt sie etwas größer als sonst. Sie ist stolz auf sich. Hat diese Erfahrung gerade in ein kleines Juwel emotionaler Meisterschaft verwandelt. Ich gehe neben ihr her und bewunderte ihren Mut. Es war nicht einmal Mut – in ihr schien es einfach eine Erfahrung zu sein, die mein eigener, konditionierter Verstand als negativ oder unangenehm beurteilt. Für sie ist es nur eine weitere Emotion im Erfahrungsschatz. Seit diesem Moment an hat sie sich verändert. Wurde selbstbewusster im Handeln. Wurde viel selbstständiger, wenn es um Aufgaben ging, die in die „könnte-gruselig-sein“-Kategorie fielen. Diese Selbstermächtigung wurde zu einem neuen Werkzeug in ihrer Toolbox. Mir wurde klar, dass auch ich das in meiner Toolbox haben möchte. Dass Angst ermächtigend sein kann, anstatt ein Grund für Leiden. Dass Gemütlichkeit auch das ist: Die Reduzierung meiner Komfortzone auf die Bereiche meines Lebens, in denen Angst einfach nicht existiert. mEine takeaways Es gibt so viel daraus zu lernen – in den Wochen nach dieser Nacht wurde mir selbst bewusst, wie ungewöhnlich es ist, in unserem Erwachsenenleben zu den gruseligen, unbequemen Orten zu gehen. Manchmal simulieren wir das

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